Sonntagsantwort Nr. 12

Das ist ein gemeinsames Projekt von Christa und mir … Erläuterung siehe hier im ersten Beitrag in meinem alten Blog (ja ich weiß, ich muss die alten Beiträge noch hierher umziehen)

Was empfindest du als „rücksichtslos“?

Ich habe tatsächlich immer mal wieder diese Woche darüber nachgedacht und finde diese Antwort schwierig. Und zwar deshalb, weil ich sie jeden Tag anders beantworten würde. An einem Tag rege ich mich über den rücksichtslosen Autofahrer auf, der mich an der Kreuzung noch schnell schneidet. Am nächsten Tage finde ich es rücksichtslos, wenn man mich nicht ausreden lässt. Und am dritten Tag habe ich es vielleicht eilig und finde den langsam vor mir hinschneckenden Autofahrer rücksichtslos oder bin selbst jemandem unangebracht ins Wort gefallen. Womit sich der Kreis zur Frage Nr. 11 von letzter Woche schließt 😉

Was ich als rücksichtslos empfinde, liegt ehrlicherweise oftmals gar nicht so sehr an den anderen, sondern mehr an mir selbst. In den meisten Fällen verliere ich noch nicht mal einen Gedanken an den fremden Autofahrer, der mir vielleicht gerade die Vorfahrt genommen hat, weil ich eigentlich meist sehr gechillt bin beim Autofahren. Bin ich aber innerlich angespannt und hänge mit meinen Gedanken gerade irgendwelchen Problemen hinterher, ticke ich bei sowas schon mal aus.

Rücksichtslos wird es immer dann, wenn einer etwas tut oder sagt ohne Rücksicht darauf, was der Gegenüber dabei denkt oder fühlt. Und so gern wir dieses Verhalten ausschließlich den anderen zuschreiben wollen – ich denke, keiner von uns ist wirklich frei davon, hin und wieder mal in so ein Muster zu verfallen. Ob gerechtfertigt oder nicht, ist dann eine andere Frage…

Die Frage für nächsten Sonntag

Am kommenden Sonntag wüsste ich gern von euch: Wann warst du zuletzt im Kino?

Sonntagsantwort Nr. 11

Das ist ein gemeinsames Projekt von Christa und mir … Erläuterung siehe hier im ersten Beitrag in meinem alten Blog – die alten Beiträge Nr. 1 bis 10 hole ich im Laufe dieser Woche hierher.

Sagst du immer, was du denkst?

Diese Frage habe ich letzte Woche gestellt. Und ich kann sie mit einem ganz klaren „Nein“ beantworten. Ergänzt um ein „nicht immer und leider doch viel zu oft“. Ich bin die, die sich oft den Mund verbrennt, weil ich manchmal schneller rede, als ich denke. Ich bin auch die, die nach tiefgründigeren Gesprächen nachts wach liegt, weil ich darüber nachdenke, was ich besser alles nicht gesagt hätte…

Generell gibt es für mich einen großen Unterschied zwischen „etwas nicht sagen“ und „nicht ehrlich sein“. Lügen ist niemals eine Option. Mal einen Gedanken nicht aussprechen finde ich aber sehr ok. Sofern man rechtzeitig daran denkt… Die Gründe dafür sind vielfältig, individuell und zu akzeptieren…

Die Frage für nächsten Sonntag

Christa stellt die Frage für nächsten Sonntag: Was empfindest du als „rücksichtslos“? Sieht aus, als ob das mal eine Frage ist, mit der ich mich nicht erst spontan am Sonntag befassen sollte. Das ist Stoff zum Nachdenken…

Sonntagmorgen

Ich bin heute fast zwei Stunden vorm Weckerklingeln aufgewacht und fand, dass das eine tolle Zeit zum Aufstehen ist. Die Sonntagsblumen stehen noch im Morgenlicht an meinem Küchenfenster und leuchten wunderschön. Den ersten Kaffee habe ich mir eingefüllt. Jetzt gehe ich noch eine Stunde mit dem Hund in den Wald. Ich habe in den letzten Monaten schon gemerkt, dass ich immer mehr zum Morgenmenschen mutiere. Wenn es mir nur gelingen würde, die Schlafenszeit abends dem anzupassen 😉

Alles neu macht der Mai

Hallo ihr Lieben in meinem neuen Blog – falls denn jetzt schon jemand hier her finden sollte… Ich bin nicht wirklich neu in der Bloggerwelt. Aber ich habe beschlossen, dass ich hierher umziehen möchte und nochmal von vorn beginne. Eigentlich war ich nun viele Jahre im FacettenReich zu Hause. Jetzt möchte ich das selbst in die Hand nehmen und habe mich bei WordPress eingelesen. Noch ist nicht alles, wie ich es mir vorstelle. Ich probiere und teste noch ein wenig rum. Aber im Großen und Ganzen denke ich, ich werde mich hier wohl fühlen. Es wird also noch ein wenig gebaut hier. Auch möchte ich den nächsten Wochen noch ein paar alte Beiträge hierher holen, während die neuen Beiträge für eine gewisse Übergangszeit in beiden Blogs erscheinen werden. Es kribbelt mich nun in den Fingern. Ich möchte hier endlich anfangen…

Unser Ausflug zum 1. Mai

In den Mai gestartet sind wir gestern mit einem Ausflug in den Pfälzerwald. Es war auch ein Kennenlern-Ausflug. Das große Kind, das eigentlich zwar tatsächlich ziemlich groß, aber doch noch recht jung ist, stolpert gerade Hals über Kopf in die Pubertät. Ich bin ein wenig überfahren aber auch sehr fasziniert davon, wie sehr er sich im letzten halben Jahr verändert hat. Und ich bin auch sehr stolz auf ihn, wie gut und selbstverständlich er das bisher meistert. Jedenfalls hat er an Ostern quasi „als Geschenk“ verkündet, er hätte nun eine Freundin. Und gestern wollte er, dass sie mit uns wandern geht. Weil nun aber ihre Eltern auch wissen wollten, was wir so für Leute sind, kam auch ihre Mutter mit.

Privater wird’s jetzt nicht. Aber ich war sehr angenehm überrascht. Ich bin ja nun nicht unbedingt eine, die schnell Kontakte knüpft. An fremde Menschen muss ich mich erst wochenlang rantasten. Und meist muss ich vorher noch den ersten Impuls überwinden, auszuweichen. Aber mit dieser Familie habe ich mich auf Anhieb wunderbar verstanden. Wir haben viel geredet, viel gelacht und uns direkt in den nächsten Tagen zum grillen verabredet. Kind und Freundin sind glücklich und ich glaube, ich habe da auch etwas Erleichterung gesehen.

Sonntagsantwort Nr. 10

(ein gemeinsames Projekt von Christa und mir … Erläuterung siehe hier im ersten Beitrag

Welches ist dein Lieblingsschmuckstück und wie oft trägst du es?

Ich trage inzwischen nur noch selten Schmuck. Keine Ahnung, warum. Ich hätte da schon ein paar Herzensstücke. Aber zum dauerhaften Schmuckstück hat es nur der Ehering geschafft. Wir hatten keine teuren Ringe. Wir mögen nix goldiges. Wir bevorzugen Edelstahl. Ich lege ihn nie ab und tue jede Arbeit damit. Das sieht man ihm auch an (das Foto ist älter). Aber ich gebe ihn nie mehr her 🙂

Die Frage für nächsten Sonntag lautet: Sagst du immer, was du denkst?

Sonntagsantwort Nr. 9

Jetzt schnell vom Handy aus gebloggt… Was ist meine Lieblings-Jahreszeit? Nun, bei mir ist das tatsächlich der Herbst. Ich liebe es, wenn die Hitze des Sommers den ersten kühleren Nächten weicht und die Natur sich bunt und golden färbt, bevor sie sich in die Winterruhe begibt. Ich liebe auch die kalten, grauen und nebligen Novembertage. Dann bin ich richtig gern draußen unterwegs. Ich begegne dann kaum anderen Menschen. Und das nach Hause kommen ist so kuschelig wie sonst nie. Ich gehe auch viel lieber im Herbst ans Meer in den Urlaub. Bei uns ist das ja meist der Atlantik. Das Meer wird dann kalt, stürmisch und unberechenbar. Wenn ich viel Glück habe, peitscht der Wind meterhohe Wellen um die Leuchttürme vor der Küste. Oder aber es liegt da ruhig wie ein See und die etwas mutigeren Einheimischen gehen noch schwimmen. Es ist immer eine Überraschung. Und alles ist innerhalb von 24 Stunden möglich… Ich bin ein im Frühling geborenes Herbstkind <3

Sonntagsantwort Nr. 8

Ein gemeinsames Projekt von Christa und mir … Erläuterung siehe hier im ersten Beitrag 

Und schon wieder bin ich im Verzug mit meiner Antwort. Das soll so eigentlich nicht sein. Zumindest nicht für mich als eine der beiden Projektinitiatoren. Nun denn – ich versuche es mit Besserung… Die vergangene Woche war extrem voll und stressig. Das ergab sich daraus, dass es gestern – am Sonntag – gleich drei kirchliche Veranstaltungen zu meistern galt, in die wir entweder eingebunden bzw. in zwei Fällen auch verantwortlich waren. Vielleicht ein bisschen viel für einen Tag. Aber dafür ist euer Montag dann mein Wochenende. Heute hab ich ein bisschen geputzt und morgen mach ich dann gar nix 😉

Die letzte Frage von Christa lautete: Lieber immerwährende Sommer- oder Winterzeit? Ich habe jetzt bei Christa gespickt, wie genau die Frage gemeint war. Ok, wir reden von der Zeitumstellung, nicht von Jahreszeiten an sich. Zur Zeitumstellung muss ich sagen, dass die mich eigentlich noch nie wirklich gestört hat. Die Umstellung selbst geht fast unbemerkt an mir vorbei. Nahezu alle Uhren in diesem Haushalt stellen sich automatisch um. Nur meine zwei Backöfen und die Armbanduhr des Sohnes nicht. Das berührt sonntags morgens hier aber niemanden wirklich. Achja, und die Uhr im Auto! Da nervt uns dann immer wochenlang die falsche Uhrzeit, bis einer sich erbarmt und diese fummeligen kleinen Knöpfe endlich bedient. Oder bis die Uhr sowieso bald wieder umgestellt wird 😉 Im Moment geht die immer noch falsch…

Ich kann auch nicht wirklich sagen, welche Zeit mir lieber ist. Ich kann beiden Richtungen etwas positives abgewinnen. Wenn es durch die Zeitumstellung abends länger hell ist, freue ich mich, dass ich endlich auch später noch mit dem Hund Richtung See laufen kann. Das tue ich nämlich im Dunkeln nicht. Aber auch den Sprung nach morgens früher hell finde ich ganz schön. Beides ist irgendwie nett, aber mir persönlich im Endeffekt auch relativ egal. Ich finde, wir hätten dringlichere Themen gehabt, die diskutiert gehören.

Und jetzt mache ich es mir ganz einfach und erweitere die Frage auf: Welche ist deine Lieblingsjahreszeit?

Sonntagsantwort Nr. 7

Ein gemeinsames Projekt von Christa und mir … Erläuterung siehe hier im ersten Beitrag

Ich habe letzte Woche die Frage gestellt „Welches Buch hast du zuletzt gelesen?“. Und ja, selbstverständlich sind damit auch Hörbücher gemeint 😉 Auch Hörbücher sind Bücher…
Und ich gebe zu, ich hatte mir da auch eins zurecht gelegt, das ich diese Woche unbedingt endlich fertig lesen wollte und über das ich heute reden wollte. Aber: ich konnte mein Hirn nicht auf viele zusammenhängende Zeilen konzentrieren. Ich häng gesundheitlich einfach noch viel zu sehr drin. Also sage ich euch, was das letzte war, was ich gelesen habe. Es war das sehr motivierende „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann. Ich dachte wirklich, nach über 10 Jahren Übergewicht und unzähligen verschiedenen Versuchen, dieses loszuwerden, wüsste ich alles über gesunde Ernährung und abnehmen. Leider gab es da so viele Theorien, die irgendwie ja immer wieder „entschuldigt“ und begründet haben, warum das ausgerechnet bei mir eben einfach nicht klappt. Dieses Buch entmystifiziert diese Theorien. Frau Hermann erklärt sehr logisch, warum die Theorie vom „Hungermodus“ oder vom „verlangsamten Stoffwechsel“ – um nur zwei Beispiele heraus zu picken – nur der Diätindustrie nützen. Es tat ein bisschen weh, die Erkenntnis, dass Abnehmen nicht wirklich Magie ist. Es war schon immer und ist und bleibt die einfache Rechnung, weniger Kalorien aufzunehmen als man verbraucht. So simpel. So kompliziert… Tiefer will ich an dieser Stelle nicht auf des Thema einsteigen. Vielleicht mache ich das mal demnächst, falls euch der Weg, den ich jetzt gehe, genauer interessiert. Oder auch einfach, weil ich demnächst mal Bock hab, drüber zu reden 😉

Die Frage für nächsten Sonntag hat Christa heute gestellt: Lieber immerwährende Sommer- oder Winterzeit?

Habt einen guten Start in die neue Woche!