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Der Tag…

Hier wird durchgestartet. Mehr Bewegung ist eines der Dinge, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe. Deshalb habe ich mir heute den Dackel geschnappt und war fast zwei Stunden draußen unterwegs. Das tat gut…

Allerdings ist Alwin hinterher so platt von der langen Runde, dass er danach erstmal den restlichen Tag in seinem Körbchen verschläft. Heute Abend wollte er nicht mal seine Abendrunde gehen.

Währenddessen hat der Mann den Beamer im Wohnzimmer wieder richtig angeschlossen und endlich können wir wieder Filme auf der Leinwand schauen. Ich habe den Baum rausgeschmissen und die Weihnachtssachen eingemottet – so früh wie schon lange nicht mehr. Aber das Weihnachtsgefühl wollte sich dieses Mal sowieso nicht wirklich einstellen. Und jetzt bin ich sehr auf Neuanfang eingestellt und scharre mit den Hufen. Der neue Teppich ist auch verlegt.

gelaufen: 12.000 Schritte

geschaut: mit der Tochter abends im Heimkino den ganz alten „Jumanji“

gegessen: Feldsalat mit Champignons, leider habe ich danach noch den Rest des Silvester-Tiramisus im Kühlschrank gefunden und die Kalorienbilanz war im Eimer. Aber dafür ist nun morgen kein Tiramisu mehr da.

gelernt: dass mein Handy seit dem letzten Update ohne mein Zutun und ohne mich darüber zu informieren alle Fotos im neuen heic-Dateiformat abspeichert und mein Photoshop das noch nicht lesen kann. Das ist sehr schade. Es hat mich kurz etwas Kopfzerbrechen gekostet, aber letztendlich habe ich meine Handybilder doch bearbeitet bekommen. Ich füge den Plänen für dieses Jahr hinzu: öfter die „richtige“ Kamera mitnehmen 😉

Karussellfahrt

Jedes Jahr irgendwann im Sommer kommt sie meistens, die Feststellung der Kinder: Wir waren dieses Jahr noch gar nicht im großen Freizeitpark! Wann fahren wir? Wir waren auch dieses Jahr.

Unsere Familie ist in Sachen Nervenkitzel sehr zwiegespalten. Der Mann steigt ins Kettenkarussell, in die drehenden Tassen und in eigentlich alles, sofern es ausschließlich vorwärts fährt und einem dabei nicht durch große Gefälle oder massive G-Kräfte den Magen umdreht. Mit anderen Worten: ich darf die Kinder beim Achterbahnfahren begleiten. Dafür hasse ich das Kettenkarussell.

Trotzdem bin ich froh, dass die ganz großen Achterbahnen erst ab einem Alter erlaubt sind, in dem ich dann nicht mehr mit einsteigen muss. Dieses Jahr bin ich an die Grenze des mir Möglichen gestoßen, indem ich mit der verrückten Tochter zum ersten Mal die große Holzachterbahn gefahren bin. Der große Sohn ist nicht ganz so verrückt und schüttelt darüber nur den Kopf. Das große wilde Mädchen kennt allerdings keine Angst.

Ungefähr so läuft es im übertragenen Sinne auch gerade bei uns im richtigen Leben. Wir fahren Achterbahn. Alles geht rasend schnell. Manchmal hilft nur Augen zu und durch. Und weiteratmen. Manchmal dreht sich einem auch der Magen um. Aber oft ist es auch alles ziemlich schön.

Und manchmal muss man eben auch mal aussetzen und aus dem ganzen Rummel aussteigen…

Und irgendwann kann man dann auch wieder mitfahren 🙂