Sonntagsantwort Nr. 14

Das ist ein gemeinsames Projekt von Christa und mir … Erläuterung siehe hier im ersten Beitrag in meinem alten Blog…

Führst du ein Tagebuch?

Diese Frage hat Christa gestellt und bevor nun auch der Montag vorbei ist, will ich sie schnell beantworten. Wir hatten ein tolles Wochenende, waren viel unterwegs und der Laptop war in eine Schublade verbannt.

Nein, eigentlich führe ich kein Tagebuch. Ich habe es wirklich oft versucht in meinem Leben, weil mir schon irgendwie klar war, das Tagebuch führen eine gute Sache ist. Ich habe aber nie länger als ein paar Tage durchgehalten. Selbst bei einer Woche Urlaub schaffe ich es nicht, mich jeden Abend hinzusetzen und eine Reisetagebuch zu schreiben. Ich weiß nicht, warum das so ist.

Auch so ein Blog kann ja eine Art Tagebuch sein. Aber über die Jahre bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man die wirklich wichtigen privaten Momente doch nicht ins Netz stellt.

Und trotzdem habe ich sowas wie ein „Tagebuch“

Mein Tagebuch besteht aus Fotos. Manchmal mit ein paar Worten versehen, wenn ich das Foto irgendwo weiterverwendet habe – als Kalender, als Fotobuch, im Blog, bei Instagram… Gerade Instagram fühlt sich für mich am ehesten als eine Art Tagebuch an. Dort habe ich keinen großen fotografischen Anspruch an meine Bilder. Es geht nur um den Moment, festgehalten meist mit dem Handy, manchmal aber auch mit der „richtigen“ Kamera. Inzwischen gibt es dort fast 1400 „Momente“ (meinen Instagram-Feed findet ihr in der rechten Blogspalte) und ich scrolle ganz gerne mal zurück.

Welchen Erinnerungswert die Instagram-Schnappschüsse oder auch die vielen Fotos auf meiner Festplatte (seit 18 Jahren fotografiere ich digital) wirklich haben, merke ich manchmal erst, wenn ich Jahre später irgendwann durch alte Bilder stöbere. Die Bilder reichen oft, um Erinnerungen an Erlebnisse oder Emotionen zu wecken.

Ich bin mir sicher, mit normalen Fotoalben wäre das anders. Auch solche habe ich erstellt. Aber man macht doch immer nur Abzüge von Bildern, die in irgendeiner Art und Weise das Kriterium „gutes Bild“ erfüllen und die man auch der Verwandschaft vorlegen würde. Meine Meinung darüber ändert sich bei jedem Mal durchsehen 😉

Das Beitragsfoto oben ist letzte Woche im Garten entstanden. Die Rosen fahren alles auf, was sie können…

Nächste Frage

Am kommenden Sonntag wüsste ich gern wieder ganz banal von euch: Wie sieht euer Frühstück aus? Ich hätte da womöglich ein paar Fotos für euch 😉

8 Gedanken zu „Sonntagsantwort Nr. 14

  1. Die Spätzin Rita

    Guten Morgen Sandra, ich schreib alles Wichtige in den „Kalender des alten Wissens“ seit ungefähr 5 Jahren. Und les manchmal auch nach.

    Deine Frage nach den Frühstück ist schnell beantwortet … ich kann nicht frühstücken, ich trinke einen Pott Kaffee, meine erste Mahlzeit ist das Mittagessen.

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    1. Frau mit Facetten Beitragsautor

      Liebe Rita, den Kalender kannte ich noch nicht. Er gefällt mir. Ich habe mir dieses Jahr auch extra einen ziemlich tollen Kalender in Buchform gekauft. Ich brauchte aber eine Seite pro Tag. Das hat auch wieder eine Weile funktioniert und jetzt gerade weiß ich noch nicht mal mehr, wo er genau liegt. Es ist hoffnungslos 😉

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      1. Die Spätzin Rita

        Liebe Sandra, in diesem Kalender ist allerdings auf 2 Seiten Platz zum schreiben für 7 Tage – also eine Woche! Da ich stichwortartig aufschreibe reicht mir der Platz. Und es ist ein wirklich interessanter Kalender mit viel zum lesen.

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  2. Ocean

    Hallo Sandra,

    Foto-Alben, besonders digitale, sind auf jeden Fall wie ein Tagebuch, finde ich. Da hab ich auch eine ganze Menge .. aber auch Papier-Tagebücher und elektronische Aufzeichnungen. Schön, ab und zu Rückschau zu halten.

    Liebe Grüße,
    Ocean

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      1. Ocean

        Liebe Sandra,

        meine Frühstücks-Antwort hab ich jetzt online 🙂 allerdings leider ohne Foto.

        Einen schönen restlichen Sonntag für dich.

        Liebe Grüße,
        Ocean

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  3. Zitante Christa

    Ich schaue ebenfalls von Zeit zu Zeit in meine Bildergalerie, um Erinnerungen an bestimmte Ereignisse (zumeist Urlaube) zu wecken.

    Letztlich hat meine Tochter sich die Mühe gemacht und die Bilder aus ihrer Baby-, Kinder und Jugendzeit, die ich ihr zumeist in Dia-Form zur Verfügung stellen konnte, digital verarbeitet. Was habe ich danach darin geblättert! So oft hätte ich den Dia-Betrachter nie hervorgeholt, um sie mir anzusehen.

    So sehr ich die digitalen Vorteile schätze – vor dem Einstellen von privaten Bildern ins Netz scheue ich mich sehr. Ich behalte sie lieber lokal auf dem Rechner.

    Einen lieben Gruß,
    Christa

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    1. Frau mit Facetten Beitragsautor

      Liebe Christa, ja das mit den Diabildern kenne ich. Meine Schwiegereltern haben kistenweise Dias und wir wollten die auch digitalisieren. Aber es sind so unermesslich viele. Mal sehen…

      So handhabt das jeder anders. Ich hatte letztes Jahr (trotz Backup-Programm) fast alles verloren, deshalb nutze ich jetzt bewusst eine Cloud-Lösung. Das ist für meine Zwecke auch noch praktisch, weil meine Kamera- und Handybilder dort zusammenlaufen und ich mit jedem x-beliebigen Gerät in diesem Haushalt damit arbeiten kann. Außerdem sind Fotos und das Internet ein Teil meiner ehrenamtlichen Arbeit. Da nutze ich am liebsten eigene Bilder, weil ich da urheberrechtlich auf der sichersten Seite bin. Aber tatsächlich gibt es sehr selten Personenfotos bei mir. Wenn überhaupt, dann gelegentlich mal von mir selbst. Oder sehr selten mal mit Menschen, die mir dann ihr ok gegeben haben.

      Liebe Grüße, Sandra

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